Kündigung zahlt sich aus

Wer bleibt, zahlt



Wir übernehmen die Vertragsverhandlungen bis zur Abschlußreife.



Rabatte, keine Grundgebühr und kleine Geschenke: Bei Neukunden ist einfach alles besser. Doch muss ich als treuer Kunde in die Röhre gucken?
FOCUS Online zeigt, weshalb Sie mit einer neuen Unterschrift richtig absahnen können.

Mobilfunk- und Festnetzanbieter haben oft besonders gute Konditionen für Neukunden.
Bestandskunden zahlen dagegen oft mehr.
Eine Kündigung lohnt sich selbst dann, wenn man mit dem Anbieter zufrieden ist.



Laut dem deutschen Statistik-Portal Statista gibt es derzeit rund 112,32 Millionen Mobilfunkanschlüsse. Die werden aktiv genutzt.
Wie eine Studie von Dialog Consult herausfand, versenden die Deutschen am Tag zusammen rund 73,8 Millionen Kurznachrichten und schickten 2014 gemeinsam 395 Millionen GB Daten durchs Netz. 45 Prozent des Datenvolumens wird dabei durch LTE-Netze übertragen. Laut der Bundesnetzagentur besitzt jeder Deutsche im Durchschnitt rund 1,3 SIM-Karten.

Zeitgleich schießen die Angebote für günstige Tarife wie Pilze aus dem Boden.
Und auch die Anbieter von Festnetz- und DSL-Tarifen tragen in diesem Überangebot von Sonderangeboten einen harten Konkurrenzkampf aus.
Kündigen lohnt sich

Der heilige Gral vieler Mobilfunkanbieter ist der Neukunde, der mit speziellen Rabatten, Gutschriften und ermäßigten Grundgebühren umgarnt wird.
Vergessen wird dabei oft der Bestandskunde, der bei besonderen Angeboten und Preisnachlässen häufig außen vor ist.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Festnetz- und DSL-Anbietern. Auch hier hoffen die Dienste, dass Kunden aus Bequemlichkeit in einem schlechteren Vertrag verharren, statt den Aufwand einer Kündigung und eines neuen Vertragsabschlusses auf sich zu nehmen.
Viele Kunden verpassen auch einfach den Ablauf der Kündigungsfrist und hängen monatelang in einem bestehenden Vertrag fest. In der Regel lohnt es sich aber, seinen Altvertrag zu kündigen und einen neuen abzuschließen.
Kündigung gleich bei Vertragsabschluss planen

Die meisten Mobilfunk- und Festnetztarife haben eine Laufzeit von 24 Monaten. Wer nicht rechtzeitig kündigt, verlängert damit seinen Vertrag allerdings um weitere zwölf Monate.
Das kann für den Kunden auch deshalb frustrierend sein, weil nach zwei Jahren oft Sonderkonditionen und vereinbarte Rabatte auslaufen.

Eine Kündigung zum Ende der vereinbarten Vertragsdauer genügt in der Regel nicht. Denn die Verträge haben normalerweise eine Kündigungsfrist von drei Monaten zum Vertragsende.
Wer einen neuen abschließt, sollte sich deshalb gleich nach der Unterschrift den Termin für die Kündigung im Kalender einspeichern.
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